Über Wolhynien nach Kurland

Auf den Spuren der eigenen Familie

Im November-Vortrag nahm Klaus Giese (früher Eicklingen, heute bei Kiel) uns mit zu einer Spurensuche sehr persönlicher Art: In den vergangenen zwei Jahrhunderten verschlug es seine Familie und weitere Verwandte von Preußen nach Polen, Wolhynien (Ukraine), Kurland (Baltikum) und Niedersachsen. Je nachdem, ob sie nach dem Wiener Kongress als Siedler angeworben wurden oder später vor den Sowjets flüchten mussten, Gründe gab es immer. Und stets bereitete der Neubeginn Mühe und Armut. Giese berichtete von Napoleon und den Zaren, von den Teilungen Polens, und nicht zuletzt von Großgrundbesitzern, die Ländereien verpachteten. Lettland hat Klaus Giese bereits in jüngeren Jahren bereist, derzeit liegt ihm die Gräberpflege im ukrainischen Dorf Marienhof am Herzen. Giese hatte nicht nur etliche Fotos mitgebracht, sondern– überraschend – auch Bonbons aus Lettland.

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